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Paris is always a good idea! #feinerleiontour

Das wunderbarste an Paris ist, dass man bei jedem Besuch aufs Neue überrascht wird. Egal ob ein neues Bistro, das leckerste Croissant der Welt oder die schönste Abendsonne, die die Dächer der Gebäude küsst – in diese Stadt kann man sich jedes Mal aufs Neue verlieben. Abseits von den beeindruckenden, historischen Sehenswürdigkeiten hat Paris eine Menge zu bieten. Gerade wenn man Zeit hat und sich ein bisschen treiben lassen kann, entstehen bekanntlich die schönsten Momente. Aus diesem Grund habe ich heuer zwei Tage an meinen beruflichen Aufenthalt angehängt und den Indian Summer in Paris noch in vollen Zügen genießen können. Deshalb zeige ich euch heute meine persönlichen Must-Dos in Paris, die bei fast jedem Besuch unternommen werden.

  • petit-déjeuner

Ein schnelles Croissant mit Café in der nächsten Patisserie oder beim Bistro ums Eck ist einfach frühstücken ‚à la francaise‘. Gerade wenn es schnell gehen muss und noch viel am Programm steht, ist das französische petit-déjeuner genau das Richtige für mich. Und sind wir uns ehrlich – die allerbesten Croissants gibt es einfach in Paris, da wäre es doch schade sich nicht täglich eines zu gönnen. 🙂

Wenn ich mehr Zeit habe, genieße ich es als Frühstücksliebhaberin natürlich sehr, richtig französisch brunchen zu gehen. Entweder in ein kleines Café, in eine Patisserie oder eben in ein Bistro. Das ist das Schöne an Paris, man kann sich zwar viel vornehmen und viel planen, aber die besten Lokale findet man wirklich IMMER spontan, bei einem Spaziergang durch die Stadt. Nachdem ich heuer in Saint-Germain-des-Prés gewohnt habe, haben wir auch meistens gleich irgendwo im Viertel gefrühstückt.

Wer mal nicht so viel Lust auf Croissant hat, kann im Cuillier ein richtig feines Granola genießen. Der Besitzer ist mit Leib und Seele bei der Sache und bereitet alles mit viel Liebe zum Detail zu. Der Café war köstlich und das Ambiente sehr gemütlich. Wir sind direkt am Fenster gesessen und haben das Treiben auf der Straße genossen.

Das Bread & Roses liegt direkt am Fuße des Jardin du Luxembourg und ist optimal, wenn man einen herrlichen, französischen Brunch genießen möchte. Es gibt die Bread & Roses Bäckerei, wo man all die guten Speisen mitnehmen kann und das Café nebenan, wo man auch alles verzehren kann. Wir haben uns für eine Quiche mit Pilzen entschieden, eine Eierspeise mit Baked Beans und als Nachspeise einen Karottenkuchen. Aber Achtung: die Preise in der Bäckerei sind günstiger als im Café. Meine Quiche hat beispielsweise für Takeaway 9,80€ gekostet und aufgrund des Beilagensalates habe ich 18,00€ gezahlt – also nicht wundern, das ist Paris! Aber es war das Geld definitiv wert – c’était trés bon!

  • Cocktail & Dinnertime

Ganz oben auf meine Paris-to-do Liste steht IMMER das Four Season George V. Die Blumendekoration bestaunen und einen Cocktail schlürfen in wunderschönem Ambiente ist definitiv eines meiner persönlichen Paris Highlights.

Wie bereits oben erwähnt ist es in Paris oft wirklich am Besten, sich auf Überraschungen einzulassen und das nächste Bistro ums Eck auszuprobieren. Einen Vin blanc mit einem Croque-Monsieur gibt es überall und diese Kombi ist einfach très bon!

Wer mal Lust auf ein richtig cooles Lokal hat, dem kann ich nur das Pamela Popo in Le Marais wärmstens empfehlen. Das habe ich bei meinem ersten Paris Besuch entdeckt und wir waren seitdem immer wieder mal dort, weil die Qualität einfach super ist und das Ambiente stylisch & gemütlich zugleich.

Pictures by Pamela Popo

Pictures by Pamela Popo

Pictures by Pamela Popo

Pictures by Pamela Popo

Pictures by Pamela Popo

Eines der besonderen Highlights meines letzten Paris Aufenthaltes war ein Picknick im Park vom Louvre mit lauter französischen Köstlichkeiten. Wir haben in Saint-Germain-des-Près einen so unglaublich coolen Käseladen entdeckt, in dem wir natürlich sofort zugeschlagen haben – denn wer hätte da schon wiederstehen können? Wir sind dann von dort zum Louvre spaziert und haben in der Abendsonne das wohl feinste „Picknick à la parisienne“ genossen!

  • Ausflüge

Ich bin der Meinung, dass man eine Stadt am besten durch viele Spaziergänge kennenlernt. Dabei sieht man definitiv am meisten, kann sich so richtig treiben lassen und auf Überraschungen gespannt sein, die einem jede Stadt immer wieder bietet. Mir persönlich gefallen die Viertel Saint-Germain-des-Près, Le Marais, Grand Palais und der 8. Arrondissement am Besten. Wenn man im Herzen von Paris wohnt, sind sie alle schnell erreichbar und man kann auch mehrere Arrondissements an einem Tag machen. Die kleinen Gassen, die hübschen Boutiquen und die gemütlichen Cafés laden zum Verweilen ein, um die Tage in Paris richtig zu genießen.

Irgendwie habe ich eine spezielle Faszination für Schlösser. Schon als Kind war bei jedem Wien Besuch das Schloss Schönbrunn ein MUSS, genauso wie die Kaiservilla in Bad Ischl. Ich weiß nicht warum, aber diese mächtigen, prunkvollen, eleganten Gebäude haben es mir irgendwie angetan. Umso aufgeregter war ich natürlich, als wir beschlossen haben, einen Ausflug zum Schloss Versailles zu machen! Ich habe davor zwar schon viel darüber gelesen, aber konnte mir die Größe trotzdem nie so richtig vorstellen. Umso überwältigter war ich, als wir dann endlich dort waren. Der Schlosspark ist so unglaublich groß, dass man zuerst gar nicht weiß wo man eigentlich anfangen soll. Es gibt auch Golfcarts und einen eigenen Schlosszug, der einen durch die ganzen Gärten fährt, damit man nicht alles zu Fuß gehen muss. Wir haben uns aber trotzdem für den Fußmarsch entschieden und alles ganz gemütlich erkundet. Das Schloss selbst ist mindestens genauso überwältigend wie der Schlosspark– die unzähligen Räumlichkeiten, die alle noch so gut erhalten sind. Ich war mehr als baff und kann mich bis heute nicht entscheiden, was mir am besten gefallen hat. Aber seht am besten selbst, dann wisst ihr hoffentlich was ich meine. 🙂

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