Feinerlei - Concept Store, Salzburg

Things to do in San Francisco!

Californien – das Land der ewigen Sonne, Lifestyles und Glamours. Wie einige von euch vielleicht schon auf Instagram mitbekommen haben, war ich die erste Juniwoche aufgrund einer Studienreise in San Francisco. Ich kannte bisher nur die Ostküste und New York, wobei mich die Westküste immer mindestens genauso gereizt hat, vor allem San Francisco. Ich kannte zwar die berühmten Fotos der Pink Ladies, der Golden Gate Bridge usw., jedoch konnte ich mir das Feeling der Stadt noch nicht ganz vorstellen – vor allem weil es immer heißt „San Francisco ist ganz anders als New York.“ Also habe ich mich mal überraschen lassen.

Die erste Hürde (wenn man das als Hürde bezeichnen kann) war das Packen. Mein Iphone Wetter zeigte mir täglich um die 20 Grad an, mit einem Mix aus Sonne und Wolken. In Palo Alto im Silicon Valley mindestens 28 Grad. Perfekt also, um endlich die luftigen Sommerkleider einzupacken. Nach ständigen Temperaturschwankungen in Salzburg, war ich also mehr als ready für die warmen Sonnenstunden in San Francisco. Auf den Rat einiger Bekannter, ich soll doch unbedingt einen leichten Mantel, Schal und eventuell sogar eine Haube einpacken, habe ich natürlich gänzlich verzichtet – denn mein Iphone Wetter weiß es schließlich besser.

Tja, falsch gedacht. In San Francisco angekommen, wurden wir gleich mal von einer eisigen Briese begrüßt – bei der es mich sogar mit Cashmere Pulli, Lederjacke und Schal gefröstelt hat. Ich habe es mal auf den Jetlag und den langen Flug geschoben, denn San Francisco – du enttäuschst mich nicht. Schlussendlich hätte ich auf den Rat meiner Bekannten hören sollen und mich für die Nächte wirklich besser wappnen sollen, aber nachdem wir die Tage fast ausschließlich in Stanford oder im Silicon Valley verbracht haben, war auf meine Kleidung Verlass.

Wir haben so viele tolle Sachen erlebt in dieser Woche und heute möchte ich euch meine Lieblings-Things-To-Do in San Francisco erzählen. Meine persönlichen Restaurant und Bar-Tipps gibt es in einem separaten Post.

  • RADTOUR SAN FRANCISCO – GOLDEN GATE BRIGDE – SAUSALITO: Nachdem wir Samstag Abend gelandet sind und Sonntag noch frei hatten, haben wir die Zeit genutzt und eine Radtour durch ganz San Francisco gemacht. Wir haben im Hilton Parc 55 mitten im Zentrum übernachtet – ein toller Ausgangspunkt für Sightseeing, Shoppen und Restaurant Hunting. Der Union Square und die Market Street sind gleich ums Eck, was super optimal war, weil wir die Abende dadurch noch immer toll nutzen konnten. Der Radverleih war auch nur 2 Minuten zu Fuß entfernt. Nach einem typisch amerikanischen Frühstück im Diner ums Eck gings um 10 Uhr los mit der Radtour. San Francisco ist sogar als geübter Radfahrer eine Herausforderung, weil fast alle Straßen eine starke Steigung haben – genau so, wie man es aus den Filmen kennt. Das tolle an einer Radltour ist, dass man nie auf jemand anderen angewiesen ist, keine Wartezeiten hat und die ganze Stadt schnell erkunden kann. Unsere Tour zur Golden Gate Bridge war sehr besonders und das kann ich euch nur wärmstens empfehlen.
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    Die ersten Erkundungen waren zahlreiche Wohngebiete und verschiedene Viertel, damit wir einen ersten Eindruck von der Stadt bekommen. Bei der Golden Gate Bridge angekommen, haben wir natürlich das obligatorische Touri-Foto knipsen müssen, damit wir zu Hause auch etwas zum Nachweisen haben. 🙂
    IMG_6742 (2)Der Weg über die Golden Gate Bridge war einer der windigsten, eisigsten Momente, die ich je erlebt habe – der Sonnenschein trügt, denn der Wind ist kälter als man denkt. Ziel war Sausalito, ein kleines Örtchen, dass ein bisschen Ähnlichkeit mit den Hamptons hat, allerdings viel touristischer und nicht ganz so schick. In Sausalito haben wir uns bei einem Mittagessen gestärkt, bevor es mit der Fähre wieder zurück nach San Francisco ging. Leider hatten wir ein bisschen Pech und sind beim Anstehen für die Fähre geschlagene 2 Stunden in der Schlange gestanden. Gott sei Dank hatten wir genug zu bequatschen und mit der Sonne im Rücken war es dann halb so schlimm.
  • LOMBARD STREET: Die berühmte krummste Straße der Welt, die nur abwärts befahren werden darf. In jeder Kurve blühen zahlreiche Blumen, die ein herrliches Fotomotiv bilden. Die Lombard Street haben wir uns sportlich als erneutes Ziel gesetzt und sie ebenfalls mit dem Rad besichtigt. Das war mit Abstand die größte Herausforderung, denn der Weg dorthin ging irgendwie nur bergauf. Aber das Ziel und der atemberaubende Ausblick haben sich auf jeden Fall gelohnt.3f18733d7fede7960b5ddc8bb47b90ca (2)Picture by HandluggageonlyIMG_6810 (2) IMG_6818 (2)
  • MISSION DISTRICT: Wenn man durch die Mission Street schlendert, hat man das Gefühl in Lateinamerika zu sein. Nicht umsonst trägt es heute den Namen „Lateinamerika im Kleinen“. An einigen Stellen blitzt die Vergangenheit noch auf: Geschäfte, wo Yuccawurzeln angeboten werden, Empanadas in den Bäckereinauslagen oder laute Raeggeton Musik auf der Straße. Heute ist es ein Viertel der „Hipster“, die die Heimat der süd- und mittelamerikanischen Zuwanderer erobern. Die Mission Street begeistert ihre Besucher mit knallbunten Häusern, ihrer Vielseitigkeit und der Freundlichkeit der Menschen. Am Besten hat mir der Burrito Laden „La Taqueria“ gefallen, bei dem eine lange Menschen-Schlange angestanden ist. Nicht umsonst, denn „La Taqueria“ ist berühmt für den allerbesten Burrito in ganz Amerika. Yummie war der gut!OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA
  • SPAZIERGANG NOB HILL – RUSSIAN HILL – PIER 39 – CHINATOWN – SOMA: Ich persönlich erkunde jede Stadt am liebsten zu Fuß oder mit dem Fahrrad, weil man meiner Meinung nach die Stadt so am Besten erleben kann. Am letzten Tag haben wir die freie Zeit nochmal genutzt und einen großen Spaziergang durch zahlreiche Viertel gemacht. Ausgangspunkt war wieder das Hilton Parc 55, entlang der Mason Street stetig bergauf bis zur California Street. Da hat man den höchsten Punkt erreicht und von dort aus geht es lange Zeit bergab bis zum Pier 39. Nob Hill und Russian Hill haben mir ausgesprochen gut gefallen, denn es ist eine Mischung aus edlen Apartmenthäusern, 5 Sterne Hotels und witzigen Restaurants und Cafés entlang der Polk Street. Dort trifft man auf entspannte Einheimische und ist fernab vom städtischen Tourismus.
    OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAFisherman’s Wharf hat mich leider nicht so beeindruckt wie erwartet. Es ist eine Ansammlung von Ramsch-Läden und die Touristen tummeln sich nur so in den überfüllten Straßen und Lokalen. Wir sind nur kurz durchgeschlendert, haben uns einen Burger bei meinem Lieblings Fastfood Laden „In-N-Out Burger“ geholt und uns dann an den Pier gesetzt und die Meeres-Briese genossen.OLYMPUS DIGITAL CAMERA
  • SAVANNAH-CHANELLE VINEYARDS: Wer ein Auto gemietet und die Umgebung rund um San Francisco erkunden möchte, sollte unbedingt in dem Weingut Savannah-Chanelle in Santa Cruz vorbei schauen. Wir haben dort den Abschluss der Woche gefeiert, eine kleine Weinverkostung gemacht und den freien Nachmittag im Schatten der Bäume genossen.
    OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERASan Francisco hat definitiv mein Herz erobert, ich komme bestimmt wieder!

 

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